Jan 03 2011

Einkommenssteuer: Selbstständige und Freiberufler

Wer als Selbstständiger oder Freiberufler seine Einkommenssteuer berechnen möchte, findet dazu im Internet interessante Seiten. Bei der Abrechnung mit dem Amt kann man sich professionelle Unterstützung holen.

Die Einkommenssteuer ist die Abgabe, die ein Unternehmer auf sein zu versteuerndes Einkommen zahlen muss. Dabei spielt der unternehmerische Gewinn eine große Rolle. Das zu versteuernde Einkommen ist die Bemessungsgrundlage für die Einkommenssteuer.

Das Einkommensteuergesetz kennt insgesamt sieben verschiedene Einkommensarten: Einkünfte aus Gewerbebetrieb, aus Kapitalvermögen, aus selbstständiger Tätigkeit, aus nicht selbstständiger Tätigkeit aus Land- und Forstwirtschaft sowie aus Vermietung und Verpachtung. Es gibt außerdem noch einige sonstige Einkommensarten, die im Gesetz genau definiert sind. Der Einkommenssteuersatz, den Selbstständige und Freiberufler zahlen müssen, hängt von der Höhe ihres zu versteuernden Einkommens ab. Es gibt einen gewissen Grundfreibetrag, der in seiner Höhe von Jahr zu Jahr ein wenig variiert. Wer Gewinne erwirtschaftet, die oberhalb dieses Grundfreibetrages liegen, muss Steuern zahlen. Diese beginnen bei einem vergleichsweise niedrigen Niveau und steigen dann progressiv an. Neben der Einkommenssteuer muss außerdem der Solidaritätszuschlag und eventuell die Kirchensteuer gezahlt werden.

Um das zu versteuernde Einkommen berechnen zu können, muss man vom Nettoumsatz neben den betrieblichen Kosten auch die Beiträge für die Krankenkasse und die Pflegeversicherung abrechnen. Auch gewisse Vorsorgekosten können gegengerechnet werden. Vorteilhaft machen sich ebenfalls Investitionen und die damit verbundenen Abschreibungen bemerkbar.

Wer sich mit dem Thema der Steuererklärung nicht auskennt, kann sich an einen Steuerberater wenden. Da dieser häufig auch mit der Buchhaltung, der Umsatzsteuerabrechnung und dem Jahresabschluss beschäftigt ist, kann er die Themen zusammenfassen. Natürlich werden dafür auch Kosten fällig, sodass man sich die Ersparnis, die ein Steuerberater einbringen kann, mit dem Honorar in Einklang stehen sollte. Es gibt auch viele verschiedene Programme, die man für die Buchhaltung selbst nutzen kann. Damit sind die Kosten nicht so hoch, doch es bedeutet natürlich mehr Aufwand: Ein bisschen Vorwissen bzw. Einarbeitung in das Thema und die Software sind nämlich üblicherweise vonnöten.

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