Mai 12 2009
Lohnsteuer Software macht Laien zu Profis
Nicht für jeden Arbeitnehmer lohnt der Gang zum Steuerberater. Mit etwas finanziellem Know-How und der richtigen Lohnsteuer Software lässt sich die Erklärung auch zu Hause erstellen – auf professionellem Niveau.
Für den Service eines Steuerberaters zahlen Arbeitnehmer viel Geld. Je nach Umfang und Komplexität des Falles sind einige Hundert bis Tausend Euro jährlich fällig. Kein Wunder also, dass der Markt mittlerweile eine Fülle verschiedener PC-Programme für die Steuererklärung bietet.
Einige gibt es dabei sowohl in einer Basis- und einer Luxus-Version. Damit haben Anwender große Auswahl – zu Preisen zwischen 8 Euro und rund 40 Euro. Je nach Bedarf können Interessenten zwischen Lohnsteuer Software auf CD oder zum Download wählen. Günstiger ist in der Regel die Download-Variante. Zudem steht sie schneller bereit und verursacht keine zusätzlichen Versandkosten. Da sich die Steuergesetze häufig ändern, entwickeln die Hersteller für ihre Kunden jährlich neue Updates, die sich zu ermäßigtem Tarif ebenfalls herunterladen lassen.
Schätzungen zufolge nutzen inzwischen mehr als die Hälfte aller steuerpflichtigen Deutschen eine PC-Steuersoftware. Doch auch wenn Experten bestätigen, dass die Programme jedes Jahr besser werden – ganz ohne eigene Mühe geht es nicht. Wer seine Steuererklärung am heimischen Rechner erstellen möchte, sollte bereit sein, sich etwa in die Materie zu vertiefen. Für Einsteiger ist es daher sinnvoll, sich nach einem Programm umzusehen, das den Benutzer optimal durch alle Schritte der Steuererklärung führt. Vorteil: Gute Pakete zur Lohnsteuer Software enthalten nützliche Zusatz-Tools wie Musterbriefe, Checklisten und weitere Anlagen.
Gerade wenn es komplizierter wird, etwa bei Kinderbetreuungskosten, Reisekosten oder der Berechnung häuslicher Arbeitszimmer, lohnt der Einsatz eines hochwertigen Programms. Einfache Fälle lassen sich hingegen auch rasch online erfassen. Einige Anbieter präsentieren dazu ihre Software ausschließlich in einer Online-Version. Nachdem der Steuerpflichtige seine Daten dort eingetragen hat, sendet das System die Erklärung automatisch an das Finanzamt weiter. Die Erfassung der Daten ist hierbei kostenlos, lediglich für die elektronische Übertragung wird eine Gebühr fällig.
Tipp: Steuersoftware lässt sich als Werbungskosten bis zu 100 Euro pro Jahr voll absetzen. Wenn trotz Software noch Fragen offen bleiben, können Steuerzahler sich diese außerdem vom Sachbearbeiter im Finanzamt erklären lassen. Einzelauskünfte sind dort meist gratis.