Arbeitgeberdarlehen nehmen eine beliebte Gestaltungsmöglichkeit innerhalb der Vergütungspolitik des Unternehmens ein.

Sie bieten beiden Seiten erhebliche Vorteile und werden neben klassischen Gehaltserhöhungen, Sachbezügen oder anderen Aufmerksamkeiten in Mitarbeitergesprächen oder zur langfristigen Bindung des Mitarbeiters an das Unternehmen berücksichtigt.

 

Ein Darlehen des Arbeitgebers liegt vor, wenn durch ihn oder aufgrund des Dienstverhältnisses durch einen Dritten an den Mitarbeiter, beruhend auf einem Darlehensvertrag, Geld überlassen wird. Bei Überlassung eines zinslosen oder zinsverbilligten Arbeitgeberdarlehens ist der geldwerte Zinsvorteil zu ermitteln, der vom Mitarbeiter als Arbeitslohn zu versteuern ist. Einen Zinsvorteil erlangt der Mitarbeiter nur, wenn der Zinssatz des Arbeitgebers den marktüblichen Zinssatz unterschreitet. Zinsvorteile sind Sachbezüge, die jedoch erst dann zu besteuern sind, wenn die Summe der noch nicht getilgten Darlehen am Ende des Lohnzahlungszeitraums 2.600 EUR übersteigt und die Sachbezugsfreigrenze von monatlich 44 EUR ausgeschöpft ist.

 

Lohnabschläge und vorschüssig gezahlte Reisekosten oder Auslagen zählen nicht zu Arbeitgeberdarlehen.

 

 

 

 

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