Viele Arbeitnehmer freuen sich in den nächsten Tagen über ihr Urlaubsgeld. Schade nur, dass nach Abzügen von Lohnsteuer und Sozialabgaben nicht viel beim Arbeitnehmer verbleibt.

Das Urlaubsgeld ist eine Einmalzahlung, die meist in Tarifverträgen oder Betriebsvereinbarungen geregelt ist.

Anders die sogenannte Erholungsbeihilfe. Zusätzlich zum vereinbarten Gehalt können dem Arbeitnehmer 156 EUR pro Jahr gezahlt werden. Ist der Arbeitnehmer verheiratet, kommen noch einmal 104 EUR für den Ehegatten hinzu und weitere 52 EUR für jedes steuerlich berücksichtigungsfähige Kind.

Für eine Familie mit 2 Kindern bedeutet das immerhin jährlich zusätzlich 364 EUR „Urlaubsgeld“. Und das steuer- und sozialabgabenfrei für jeden Arbeitnehmer! Nur der Arbeitgeber muss die Erholungsbeihilfe mit 25% zzgl. Solidaritätszuschlag und ggf. Kirchensteuer pauschal besteuern.

Einzige Bedingung: Die Zahlung der Erholungsbeihilfe muss in einem zeitlichen Zusammenhang mit dem Urlaub des Mitarbeiters stehen. Sie sollte deshalb nicht länger als 3 Monate vor oder nach dem Erholungsurlaub liegen.

 

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Tipp des Monats, Erholungsbeihilfe, Lohnkostenoptimierung, steuerfrei