Unter der Beitragsbemessungsgrenze versteht man eine rechnerische Größe, die für die Sozialversicherung maßgeblich ist. Mit der Beitragsbemessungsgrenze ist Bruttolohnbetrag gemeint, bis dem Beiträge zur gesetzlichen Sozialversicherung erhoben werden. Das hat zur Folge, dass der Teil des Bruttolohns, der die Beitragsbemessungsgrenze übersteigt, für die Beitragsbemessung nicht berücksichtigt wird. Liegt ein Bruttoeinkommen oberhalb der Beitragsbemessungsgrenze wird der (nur) Beitrag erhoben, der für dieses Einkommen in Höhe der Beitragsbemessungsgrenze anfällt.

In der allgemeinen Rentenversicherung beträgt die Beitragsbemessungsgrenze im Westen ab 01.01.2014 5.950 EUR (2013: 5.800 EUR), im Osten 5.000 EUR (2013: 4.900 EUR). In der knappschaftlichen Rentenversicherung beläuft sich die Grenze ab 01.01.2014 auf 7.300 EUR (West) bzw. 6.150 EUR (Ost). Die bundeseinheitliche Beitragsbemessungsgrenze in der gesetzlichen Krankenversicherung beträgt ab 01.01.2014 48.600 EUR bzw. 4.050 EUR monatlich (2013: 47.250 EUR/Jahr bzw. 3.937,50 EUR/Monat).

Die Beitragsbemessungsgrenze darf nicht mit der so genannten Versicherungspflichtgrenze verwechselt werden (siehe dazu unsere Ausführungen unter dem Stichwort Jahresarbeitsentgeltgrenze).

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04.11.2013